Bewässerungscomputer Test 2021: Die besten Modelle im Vergleich

Mit einem Bewässerungscomputer sind die Zeiten vorbei, in denen Rasen und Pflanzen unregelmäßig und ungleichmäßig bewässert oder über Tage komplett vernachlässigt beziehungsweise vergessen wurden. Das Gerät unterstützt Sie, Ihre Grünoase konstant gesund zu halten. Welche Arten von Bewässerungscomputern es gibt und worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen solchen Rechner kaufen wollen, erfahren Sie bei uns.

bewaesserungscomputer
Ein Bewässerungscomputer optimiert das Bewässern des gesamten Gartens

Arten von Bewässerungscomputern

Zunächst gilt es

  • Bewässerungsuhren und
  • Bewässerungscomputer

Lesen Sie auch

zu unterscheiden. Beide Arten lassen sich noch weiter unterteilen.

Bewässerungsuhren:

  • mechanisch
  • elektronisch

Bewässerungscomputer:

  • klassisch (ohne Extras)
  • mit Feuchtigkeits- und/oder Regensensor (Anschluss)

Im Folgenden gehen wir auf alle Gattungen etwas ausführlicher ein.

Bewässerungsuhren im Test

Bewässerungsuhren lassen sich einfach programmieren. Man benötigt keine speziellen Programmierkenntnisse, um sie für eine automatische Bewässerung zu stellen. Jeder Mensch, der im Laufe seines Lebens schon einmal einen Küchentimer bedient hat (das dürfte auf die meisten Leser unseres Artikels zutreffen), wird sich auch leicht tun, eine Bewässerungsuhr praktisch anzuwenden.

Hobbygärtner greifen gerne zu einer Bewässerungsuhr, um einen einfachen und sehr günstigen technischen Helfer zur automatischen Bewässerung des Gartens (Rasen und Pflanzen) zu haben. Sie müssen den Bewässerungstimer lediglich an den Wasserhahn anschließen und daraufhin nach Bedarf stellen. Für diese Aufgaben brauchen Sie keinen Fachmann.

Im Vergleich zu richtigen Bewässerungscomputern sind die einstellbaren Zeiten relativ unflexibel. Die Bewässerung kann auf eine Minute bis maximal zwei Stunden getimt werden. Den meisten Anwendern genügt das, größere Grünanlagen verlangen jedoch mehr.

Als Nachteil sind auch die langen Intervalle anzusehen: Je nach Modell liegen zwischen zwei Bewässerungsvorgängen immer mindestens 24 Stunden bis sieben Tage. Wie Sie wissen, kann eine Woche ziemlich lang sein. Das ergeht anspruchsvollen Pflanzen ganz genauso. Sie benötigen Wasser in kürzeren Abständen.

Tipps

Die meisten Bewässerungsuhren besitzen einen bis maximal zwei Drehknöpfe zur Einstellung der Bewässerungshäufigkeit und -dauer. Man bezeichnet diese praktischen Geräte häufig auch als Bewässerungstimer. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie beim Vergleichen hin und wieder auf den Begriff stoßen.

Bevor wir uns den Unterarten der Bewässerungsuhr (also mechanisch und elektrisch) widmen, hier erst einmal die allgemeinen Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile
  • Leichte Handhabung
  • Simple Installation
  • Individuell einstellbar
  • Extrem preiswert
Nachteile
  • Einschaltverzögerung möglich
  • Unflexible Zeiten
  • Lange Intervalle

Mechanische Bewässerungsuhren im Test

Die wesentlichsten Eigenschaften mechanischer Bewässerungsuhren in Stichpunkten:

  • auch Bewässerungszeitschaltuhr genannt
  • mechanisch betrieben
  • Druck nicht regelbar
  • keine Einschaltverzögerung
  • keine Energiezufuhr
  • kein automatischer Start der Bewässerung
  • automatischer Stopp der Bewässerung
  • maximale Bewässerungsdauer von zwei Stunden
  • Bewässerungsintervall von mindestens 24 Stunden
  • nur ein Drehknopf

Elektronische Bewässerungsuhren im Test

Die wesentlichsten Eigenschaften elektronischer Bewässerungsuhren in Stichpunkten:

  • auch Bewässerungsautomat genannt
  • elektronisch betrieben
  • Druck regelbar
  • Einschaltverzögerung von bis zu zwölf Stunden
  • Energiezufuhr durch Batterien (meist sind zwei AA-Batterien mit je 1,5 Volt nötig)
  • automatischer Start der Bewässerung
  • automatischer Stopp der Bewässerung
  • maximale Bewässerungsdauer von zwei Stunden
  • Bewässerungsintervall von mindestens einer Stunde bis zu einer Woche möglich
  • zwei Drehknöpfe

Auch wenn elektronische Bewässerungsuhren schon etwas weiterentwickelt sind als mechanische Bewässerungstimer, handelt es sich dabei noch nicht um echte Bewässerungscomputer.

Letztere nehmen wir in den nächsten Absätzen genauer unter die Lupe.

Bewässerungscomputer im Test

Im Vergleich zu Bewässerungsuhren bringen Bewässerungscomputer gemeinhin weitaus mehr Funktionen mit. Überdies sind sie vielseitiger in der Anwendung. Profigärtner bevorzugen normalerweise ein solches System, doch auch ambitionierte Hobbygärtner profitieren von den Vorteilen eines Bewässerungscomputers.

Die starren Zeiten, die ein großer Nachteil der Bewässerungsuhren sind, fallen bei den Bewässerungscomputern weg. Sie können sowohl die genauen Bewässerungszeiten als auch die Intervalle zwischen den einzelnen Bewässerungen nach Belieben und Bedarf verkleinern oder vergrößern. Selbst mehrfache Bewässerungen an einem Tag sind ohne weiteres möglich.

Auch dem erfahrensten und aufmerksamsten Profigärtner passiert es manchmal, eine fällige Gießrunde zu vergessen. Mit einem Bewässerungscomputer umgehen Sie dieses Problem gekonnt. Das hilfreiche Gerät vergisst nämlich nie etwas. Es kümmert sich um alles, sprich die Bewässerung des gesamten Gartens – auch dann, wenn Sie im Urlaub weilen oder aus anderen Gründen einige Zeit nicht zuhause sind.

Die Installation eines Bewässerungscomputers geht leicht von der Hand: Sie müssen ihn bloß über die entsprechenden Anschlüsse mit dem Wasserhahn und Gartenschlauch verbinden. In diesem Sinne fungiert der Computer quasi als „Vermittler“ zwischen den beiden Elementen.

In den meisten Fällen werden Bewässerungscomputer mit einer Batterie betrieben, die allerdings oft nicht im Lieferumfang enthalten ist. Auf den ersten Blick erscheint dieser Punkt als Nachteil. Bei genauerem Hinschauen zeigt sich aber, dass es nicht so sehr ins Gewicht fällt, dass die Batterie fehlt. Sie ist online zu vernünftigen Preisen erwerbbar. Zudem hält sie in der Regel mindestens ein Jahr durch.

Bewässerungscomputer ist nicht gleich Bewässerungscomputer. Es gibt verschiedene Unterarten beziehungsweise Varianten:

  • klassische Modelle ohne Extras
  • Ausführungen mit Feuchtigkeits- und/oder Regensensor

Bevor wir Ihnen die wichtigsten Charakteristika der unterschiedlichen Typen erläutern, wollen wir die grundlegenden Vor- und Nachteile von Bewässerungscomputern kurz zusammenfassen:

Vorteile
  • Flexible Zeiten
  • Individuell einstellbar
  • Oft Anschluss für Sensor vorhanden
Nachteile
  • Teurer in der Anschaffung
  • Batterie meist nicht im Lieferumfang enthalten

Klassische Bewässerungscomputer ohne Extras im Test

Die klassischen Bewässerungscomputer kommen ohne spezifische Extras daher – das bedeutet, sie besitzen keine Anschlüsse für einen Feuchtigkeits- und/oder Regensensor. Derartige Modelle sind vergleichsweise günstig zu haben und zeichnen sich durch alle beschriebenen Merkmale eines Bewässerungscomputers aus (siehe oben).

Tipps

Je nach konkreter Ausführung stehen Ihnen bei einem herkömmlich aufgebauten Bewässerungscomputer mehr oder weniger Einstellungsoptionen zur Verfügung. Achten Sie beim Kauf darauf.

Bewässerungscomputer mit Feuchtigkeits- und/oder Regensensor im Test

Wünschen Sie einen besonders nachhaltig arbeitenden Bewässerungscomputer, so empfehlen wir Ihnen, ein Modell zu kaufen, das Anschlüsse für einen Feuchtigkeits- und/oder Regensensor bereithält. Im Idealfall sind die erwähnten Sensoren Teil des Lieferumfangs. Ansonsten können Sie diese bei vorhandenen Anschlüssen aber auch separat dazukaufen.

Was ist denn der große Vorteil solcher Wettersensoren? In Zusammenarbeit mit dem Bewässerungscomputer stellen sie zu jedem Zeitpunkt sicher, dass Ihr Rasen und Ihre Pflanzen mit der optimalen Wassermenge versorgt werden. Sie bekommen nie einen Tropfen zu viel (aber auch keinen zu wenig!).

Angenehmer Nebeneffekt: Die perfekte „Dosierung“ des Wassers für den Garten macht sich auf Ihrer jährlichen Wasserabrechnung äußerst positiv bemerkbar. Kurzum hilft ein Sensor, beim Gießen der eigenen Grünanlage(n) effizient Wasser zu sparen.

Was ist ein Feuchtigkeitssensor?

  • Dieser Sensor wird zwischen den Pflanzen im Garten positioniert.
  • In regelmäßigen Abständen misst er den Grad der herrschenden Bodenfeuchte.
  • Der Bewässerungscomputer aktiviert die Bewässerung nur, wenn der ermittelte Wert niedriger ist als der von Ihnen eingestellte Sollwert.

Was ist ein Regensensor?

  • Der Standort dieses Sensors ist derselbe wie der des Feuchtigkeitssensors.
  • Er stellt Niederschlag anhand der Luftfeuchtigkeit fest.
  • Wenn es regnet, stoppt der Bewässerungscomputer die Bewässerung.

Hinweis: Grundsätzlich sei an dieser Stelle angemerkt, dass Sie für den Betrieb eines Bewässerungscomputers nicht unbedingt einen Feuchtigkeits- und/oder Regensensor benötigen. Jedoch unterstützen die Sensoren die präzise Bewässerung des Gartens. Dadurch verhindern sie auch, kostbare Ressourcen unnötig zu vergeuden.

Tipps

Denken Sie immer daran, dass auch das vermeintlich selbstverständlichste Gut auf Erden – Wasser – zunehmend knapper wird, und gehen dementsprechend damit um. Gartenbesitzern kann ein Bewässerungscomputer mit Wettersensoren bei dieser Mission eine große Hilfe sein.

Aber: Nicht immer ist ein Sensor sinnvoll, wie dieses Praxisbeispiel zeigt: Sie möchten kontrolliert Regenwasser sammeln? Dann sollten Sie sich einen Bewässerungscomputer ohne Regensensor kaufen.

Weitere Kaufkriterien

Beim Kauf eines Bewässerungscomputers müssen Sie einige Kriterien berücksichtigen:

  • Art des Systems
  • Gewinde und Druck
  • Wettersensoren
  • Bewässerungszyklen
  • Bewässerungsdauer
  • Bewässerungshäufigkeit
  • automatisches An/Aus
  • Display
  • Batterieladestandsanzeige
  • WLan-/Bluetooth-Fähigkeit
  • Lieferumfang

Art des Systems

Entscheiden Sie zunächst, ob Sie nur eine Bewässerungsuhr oder doch einen richtigen Bewässerungscomputer benötigen. Die Merkmale beider Systeme können Sie sich oben noch einmal zu Gemüte führen.

Gewinde und Druck

Wie sieht es mit den Anschlüssen des Computers aus? Unterstützen sie ein Wasserventil oder einen Wasserhahn? Ist der Rechner auch mit einer Regentonne kompatibel?

Möchten Sie den Computer mit einem Wasserhahn verbinden, gilt es Gewinde und Druck des Anschlusses zu analysieren.

Hinweis: Die meisten Bewässerungscomputer sind mit den Gewinden

  • G 3/4 (Durchmesser von 26,5 Millimetern) und
  • G 1 (Durchmesser von 33,3 Millimetern)

vereinbar. Im Normalfall wird ein Wasserdruck von 0,5 bis zwölf bar unterstützt.

Wettersensoren

Der Bewässerungscomputer sollte über einen Sensoranschluss verfügen. Genial ist es, wenn überdies schon ein Wettersensor mitgeliefert wird.

Bewässerungszyklen

Welchen Bewässerungszyklus erlaubt das jeweilige Modell? Heißt: Wie schnell kann der nächste Bewässerungsdurchgang starten? Erst nach einer Woche, nach einem Tag oder sogar schon nach wenigen Stunden? Was brauchen Sie für Ihre Pflanzen?

Hinweis: Die meisten Geräte gestatten zwei bis drei Bewässerungen pro Tag. Und mehr braucht es gemeinhin auch nicht.

Bewässerungsdauer

Wie ist die maximal einstellbare Bewässerungsdauer? Nur eine Stunde oder gar zehn? Prinzipiell gilt hier wieder: Je mehr Möglichkeiten (Flexibilität) Sie haben, desto besser ist es. Bei einem kleinen Garten sind zwei Stunden ausreichend.

Bewässerungshäufigkeit

Wie oft möchten Sie Ihre Grünoase mit dem Gerät bewässern? Vergleichen Sie die Bewässerungscomputer auf dieses Merkmal hin und stellen Sie sicher, dass das Modell Ihrer Wahl mit Ihren Vorstellungen komform geht.

Automatisches An/Aus

Bestenfalls ist der Bewässerungscomputer in der Lage, die Bewässerung selbständig zu starten und zu stoppen (NUR bei echten Bewässerungscomputern möglich, NICHT bei Bewässerungsuhren).

Display

Das gewählte Gerät sollte ein übersichtliches Display haben, auf dem Sie alle Werte gut überprüfen und konfigurieren können. Ein möglichst großes Modell ist hier von Vorteil.

Batterieladestandsanzeige

Es erleichtert die Dinge, wenn der Bewässerungscomputer über eine Ladestandsanzeige der Batterie verfügt, damit Sie rechtzeitig einen Austausch vornehmen können. Nur so verhindern Sie eine zeitweilig eingeschränkte Funktionstüchtigkeit des Geräts.

WLan-/Bluetooth-Fähigkeit

Muss nicht sein, ist aber ein nettes Feature: den Bewässerungscomputer mithilfe des Smartphones zu bedienen. Dafür braucht es eine WLan- oder Bluetooth-Konnektivität.

Lieferumfang

Je größer der Lieferumfang ist, desto besser. Im Idealfall erhalten Sie Ihr Gerät inklusive Benutzerhandbuch in mehreren Sprachen, abnehmbarem Display, Sensoranschluss und Sensor sowie einer Batterie. Leider müssen Sie Sensor und Batterie oft extra bestellen. Einzig bei solarbetriebenen Bewässerungscomputern ist immer ein Lithium-Ionen-Akku dabei.

Welche Marken gibt es?

Hier eine Übersicht zu renommierten Marken, die Bewässerungscomputer offerieren:

  • Hunter
  • Arduino
  • Royal Gardineer
  • Rain Bird
  • Kärcher
  • Gardena

Bewässerungscomputer finden Sie in gut sortierten Garten- und Baufachmärkten, offline wie online. Zudem stehen Ihnen mehrere Online-Versandhäuser als Bezugsquellen zur Verfügung, allen voran Amazon.

Wie pflege ich einen Bewässerungscomputer?

Wichtige Tipps zur Behandlung und Pflege eines Bewässerungscomputers:

  • Befreien Sie das Gerät in regelmäßigen Abständen von Staub und anderem Schmutz. Zu diesem Zweck verwenden Sie am besten einen leicht angefeuchteten Lappen und, wenn nötig (selten der Fall…), einen Hauch Spülmittel. Achtung: KEINE aggressiven Spülmittel einsetzen und auch auf Putzschwämme mit sehr rauer Oberfläche (Stahlwolle et cetera) verzichten. Diese Utensilien könnten das Gehäuse angreifen und beschädigen.
  • Halten Sie den Bewässerungscomputer nie unter fließendes Wasser. Zwar ist er in aller Regel wasserdicht (da für den Außeneinsatz konzipiert), doch man kann nicht gänzlich ausschließen, dass bei starkem Wasserdruck Feuchtigkeit ins Innere des Rechners dringt und dort möglicherweise irreversible Schäden an der empfindlichen Technik verursacht.
  • Installieren Sie das Gerät möglichst an einer trockenen und windgeschützten Stelle im Garten. Auch direkte Sonneneinstrahlung gilt es zu vermeiden – sie könnte das in den meisten Fällen aus Kunststoff gefertigte Gestell mit der Zeit sehr stark in Mitleidenschaft ziehen. Ausnahme: Ein Bewässerungscomputer mit Solar-Akku braucht „von Natur aus“ reichlich Sonnenlicht. Zum Säubern der Solarzellen ist ein trockenes Mikrofasertuch das optimale Hilfsmittel.
  • Kontrollieren Sie immer wieder den Ladestand der Batterie oder des Akkus, damit Sie frühzeitig wechseln und den einwandfreien Betrieb dauerhaft aufrechterhalten können. Praktisch ist, dass viele Bewässerungscomputer mit einer Anzeige für den Ladezustand ausgestattet sind, sodass Sie diesen stets gut im Blick haben.
  • Verstauen Sie den Bewässerungscomputer im Winter (keine Bewässerung mehr nötig) unbedingt an einem trockenen und gut belüfteten, aber frostfreien Ort. Vorher will der Rechner noch einmal gründlich gereinigt werden. Auch die Wettersensoren (sofern vorhanden) wünschen sich eine ordentliche (und saubere) Lagerung.
  • Generell elementar: Lesen und befolgen Sie die Pflegehinweise des Herstellers!
  • Etwaige Wartungs- und Reparaturarbeiten am Bewässerungscomputer sollten Sie in jedem Fall einem ausgebildeten Fachpersonal übertragen. Niemals selbst Hand anlegen, ansonsten verfällt normalerweise sofort die Herstellergarantie.

Welches Zubehör ist sinnvoll?

Die besten Ergänzungsartikel für einen klassischen Bewässerungscomputer sind Regen- sowie Feuchtigkeitssensoren. Eventuell gehören sie aber schon zum Lieferumfang, das wäre die beste Variante.

Überdies benötigen Sie logischerweise eine Bewässerungsanlage beziehungsweise den obligatorischen Wasserhahn und einen Gartenschlauch.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Bewässerungscomputer?

Ein Bewässerungscomputer ist ein programmierbares Gerät, mit dem Sie sich sehr viel Gießarbeit ersparen. Das praktische Hilfsmittel sorgt für die automatische Bewässerung Ihrer Gartenpflanzen – vom Rasen über Bäume und Sträucher bis hin zu Blumenbeeten bekommt jede „Abteilung“ die richtige, von Ihnen vorgegebene Wassermenge. Einmal eingerichtet, versorgt der Bewässerungscomputer Ihr Grün ohne weiteres Zutun – und zwar konsequent an den indviduell festgelegten Tagen zu den gewünschten Stunden.

Was unterscheidet einen Bewässerungscomputer von einer Bewässerungsuhr?

Zunächst die Gemeinsamkeit: Mit beiden Geräten regulieren Sie die Bewässerungszeiten und -zyklen. Im Vergleich zu einer Bewässerungsuhr bietet ein Bewässerungscomputer einen deutlich größeren Funktionsumfang.

Wie funktioniert ein Bewässerungscomputer?

bewaesserungscomputer

Ein Bewässerungscomputer erleichtert das Bewässern enorm

Kurz und knapp: Sie befestigen den Bewässerungscomputer zwischen Wasserhahn und Gartenschlauch und programmieren ihn. Er sorgt in der Folge vollautomatisch dafür, dass der Rasen zu den gewünschten Zeiten bewässert wird.

Etwas detaillierter: Nach dem Anschließen des Bewässerungscomputers an Hahn und Schlauch konfigurieren Sie die Bewässerungszyklen nach Ihrem Bedarf. Dies ist wahrlich kein Hexenwerk, sondern ähnlich simpel wie das Bedienen eines Taschenrechners.

Praktisch: Bei sehr hochwertigen Bewässerungscomputern können Sie eine Vielzahl an Einstellungen vornehmen und das Bewässern umfassend regulieren.

Gemäß der Programmierung öffnet die Automatik des Rechners das Ventil des Hahns, sobald es an der (eingestellten) Zeit ist. Das Wasser fließt und bewässert den Rasen via Schlauch. Nach der von Ihnen vorgegebenen Bewässerungszeit schließt der Computer sofort das Ventil, sodass die Wasserzufuhr unterbrochen wird.

Tipps

Besonders luxuriös ist ein Bewässerungscomputer mit sogenannten Bodenfeuchte- oder Regensensoren. Dann „erfährt“ der Rechner über den Gehilfen, wann der Boden feucht genug ist und er den Bewässerungszyklus beenden kann (und umgekehrt auch, wann der Rasen wieder bewässert werden will).

Wer profitiert von einem Bewässerungscomputer?

Jeder, der einen Rasen besitzt, aber wenig Zeit für die Pflege desselben hat, tut sich und seiner Grünfläche mit einem Bewässerungscomputer einen großen Gefallen.

Hier eine Übersicht der vielen Vorteile, die ein solches Gerät mit sich bringt:

  • Zeitersparnis (der Bewässerungscomputer erledigt die Arbeit für Sie; Sie müssen nicht einmal zuhause sein und brauchen sich selbst im Urlaub keine Sorgen hinsichtlich der Bewässerung Ihres Rasens zu machen)
  • optimale Pflege (richtig programmiert sorgt der Computer für eine absolut zuverlässige und gleichmäßige Bewässerung der Grünfläche; dadurch wachsen auch empfindlichere Pflanzen gut und gehen nicht ein; im Gegensatz zum Menschen ist der Computer nicht vergesslich…)
  • sparsamer Umgang mit Ressourcen (Sie verbrauchen immer nur so viel Wasser, wie Sie dem Rechner durch die Programmierung vorgeben; der Computer stellt sicher, dass kein Tropfen verschwendet wird; davon profitiert auch die Umwelt)

Ein Bewässerungscomputer mit Feuchtigkeits- oder Regensensor verhindert außerdem, dass zu viel beziehungsweise unnötig Wasser fließt.

Hinweis: In größeren Land- und Gartenbaubetrieben, in öffentlichen Parks und Gärten sowie in Fußballstadien, auf Golfplätzen und anderen sportbezogenen Flächen kommen Bewässerungscomputer schon längst zum Einsatz. Immer häufiger finden sie auch in privaten Gärten Anwendung.

Wie viel kostet ein Bewässerungscomputer?

Kaum zu glauben: Sehr einfache Bewässerungsautomaten sind schon ab ungefähr zehn Euro erhältlich. Diese simplen Modelle drehen aber „nur“ den Wasserhahn auf und zu. Wünschen Sie einen umfassend programmierbaren Bewässerungscomputer, müssen Sie natürlich etwas tiefer in die Tasche greifen. Hier eine Preisübersicht, an der Sie sich gut orientieren können:

  • mechanische Bewässerungsuhr: ab ca. 10 EUR
  • elektronische Bewässerungsuhr: ab ca. 20 EUR
  • elektronische Bewässerungsuhr für Regentonnen:(169,95€ bei Amazon*) ab ca. 40 EUR
  • digitale Bewässerungscomputer: ab ca. 40 EUR
  • digitale Bewässerungscomputer mit zwei Anschlüssen: ab ca. 70 EUR

Ausgeprägt funktionsstarke Bewässerungscomputer kosten bis zu 200 Euro.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbilder: topseller/Shutterstock, Virrage Images/Shutterstock

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