Beeteinfassung aus Metall Test 2021: Die besten Modelle im Vergleich

Mit einer Beeteinfassung aus Metall trennen Sie Rasen und Beet effektiv, schlicht und einfach voneinander. Was metallene Beetbegrenzungen im Wesentlichen auszeichnet, welche Arten es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in unserem ausführlichen Test und Vergleich.

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Vor allem bei wuchernden Pflanzen ist es sinnvoll, eine tief in den Boden reichende Beeteinfassung aufzustellen

Was zeichnet Beeteinfassungen aus Metall grundsätzlich aus?

Beeteinfassungen aus Metall gehören zu den beliebtesten Beetbegrenzungsarten. Sie sind immer dann gefragt, wenn es darum geht, robuste Grenzen zwischen Beet und Rasen zu schaffen. Metallene Einfassungen präsentieren sich äußerst widerstandsfähig, nahezu unverwüstlich und dementsprechend langlebig.

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Praktisch: Beetbegrenzungen (29,90€ bei Amazon*) aus Metall stellen für Wurzeln undurchdringliche Barrieren dar, wenn man sie tief genug in den Boden setzt.

Ein weiterer funktionaler Vorteil ist die Tatsache, dass metallene Beeteinfassungen vergleichsweise simpel zu installieren sind. Je nach spezifischem Produkt können Sie die Bestandteile der Begrenzung einfach zusammenstecken und anschließend in den Boden schlagen. Manche Ausführungen gilt es zusätzlich zu verschrauben.

Extra: Welche Verbindungsmethode ist die beste?

Wie oben erwähnt, unterscheidet man im Wesentlichen zwei Methoden hinsichtlich der Verbindung der Teile einer Beeteinfassung aus Metall:

  • (nur) zusammenstecken
  • zusammenstecken und verschrauben

a) Zusammenstecken

Überlappende Steckverbindungen, häufig als intelligente Klammersysteme konzipiert, erlauben eine unkomplizierte und schnelle Montage.

Aber: Wenn die Rasenkanten nicht fest miteinander verbunden sind, ziehen sie sich in der Erde auseinander. Deshalb ist wichtig, auf ein erstklassiges Stecksystem zu setzen – oder noch besser auf das kombinierte Zusammenstecken und Verschrauben.

b) Zusammenstecken und Verschrauben

Zwar gestaltet sich das Zusammenstecken und Verschrauben in jeder Hinsicht aufwändiger; dafür ist es allerdings auch ein Garant für hohe Stabilität.

Hinweis: Mitunter arbeiten Hobbygärtner mit losen Verbindungen (komplett ohne Zusammenstecken); diese sind jedoch ganz und gar nicht zu empfehlen, da alles andere als stabil. Einmal mit dem Rasenmäher oder auch nur mit dem Fuß an die Beeteinfassung gekommen, gerät diese schon aus den Fugen. Die Kanten lösen sich, wenn sie nicht absolut fest miteinander verbunden sind.

Optische Aspekte der Beetbegrenzungen aus Metall

Zunächst eine positive Anmerkung: Beeteinfassungen aus Metall werden in der Regel fast komplett in der Erde versenkt, sodass oft lediglich wenige Zentimeter (oder auch bloß einige Millimeter) des Materials zu sehen sind. Demnach beeinträchtigen solche Begrenzungen die Optik Ihres Gartens nur bedingt. Dennoch: Unsichtbar sind die Einfassungen nicht. Deshalb sollten Sie sich vorab gut überlegen, ob Sie tatsächlich metallene Rasenkanten in Ihre grüne Oase integrieren wollen.

Beetbegrenzungen aus Metall sind sehr modern und haben eine kühle Ausstrahlung, die einen Kontrast zur grundsätzlich warmen Atmosphäre im naturreichen Garten bildet. Um ein harmonisches Ambiente in Ihrer Outdoorzone sicherzustellen, sollten Sie darauf achten, neben den metallenen Beeteinfassungen auch noch andere Elemente aus Metall zu nutzen – beispielsweise Gartenstühle und -tische oder dekorative Accessoires wie Laternen und Skulpturen. Sorgen Sie dafür, dass sämtliche Details ein stimmiges Ganzes ergeben.

Hinweis: Finden sich in Ihrem Garten mehrere Details aus silberfarbenem Metall, kann sich auch ein antik anmutendes Flair mit reichlich Eleganz ergeben.

Was Sie sonst noch über metallene Beeteinfassungen wissen sollten

  • Je nach konkretem Material lassen sich Beetbegrenzungen aus Metall leicht biegen. Dadurch sind auch wellenförmige Einfassungen realisierbar – ohne Stabilitätsverlust.
  • Zumeist stehen Ihnen separat beziehungsweise als Ergänzungen verschiedene Ecken und Abschlussstücke zur Verfügung. So können Sie nach Bedarf und Wunsch eckige, ovale oder runde Formen anlegen.
  • In der Anschaffung sind Beeteinfassungen aus Metall teurer als viele andere Begrenzungen, etwa solche aus Kunststoff oder aus Holz. Dafür bleiben metallene Einfassungen auch lange Zeit in sehr gutem Zustand.

Allgemeine Vor- und Nachteile von Beetbegrenzungen aus Metall

Vorteile
  • Robust
  • Widerstandsfähig
  • Langlebig
  • Einfach zu installieren
Nachteile
  • Kühle Optik
  • Teurer als viele andere Materialien

Welche Arten von metallenen Beetbegrenzungen gibt es?

Metall ist nicht gleich Metall. Anders ausgedrückt: Nicht alle metallenen Beeteinfassungen bestehen aus demselben Metall. Gemeinhin sind sie entweder aus Aluminium oder aus Eisen hergestellt. Darüber hinaus werden Beetbegrenzungen aus Gusseisen, Cortenstahl, Edelstahl und Stahlblech meist zu den Einfassungen aus Metall gezählt und als solche kategorisiert, obwohl dies streng genommen nicht ganz richtig ist.

Bei Gusseisen handelt es sich um eineb Eisenwerkstoff mit hohem Kohlenstoffgehalt; Cortenstahl, Edelstahl und Stahlblech gehören zu den Stählen. Nun denken die meisten Menschen, Metall und Stahl wären Synonyme. Dies liegt zum größten Teil an der wenig differenzierten Verwendung der Begriffe – und auch daran, dass die Eigenschaften der beiden Stoffe mehr oder weniger identisch sind. Allerdings gibt es durchaus einen Unterschied zwischen Metall und Stahl:

  • Metalle sind ausnahmslos natürlich vorkommende Stoffe.
  • Bei Stahl handelt es sich stets um eine sogenannte Legierung – also eine künstlich erzeugte Verbindung mehrerer Metalle.

Hinweis: Stahl besteht weitestgehend aus Eisen – jeweils ergänzt durch andere Metalle.

Da Beeteinfassungen aus Stahl in Shops meist unter den metallenen Begrenzungen aufgeführt werden, möchten wir uns im Folgenden nicht nur die Charakteristika der Rasenkanten aus Aluminium und Eisen (pur) ansehen, sondern auch die Merkmale der Modelle aus Gusseisen, Cortenstahl, Edelstahl und Stahlblech genauer unter die Lupe nehmen.

Beeteinfassungen aus Aluminium im Test

Aluminium begeistert durch seine vielfältige Leichtigkeit:

  • Es ist leichtgewichtig.
  • Es lässt sich leicht biegen.
  • Es ist leicht zu verbauen.

Aus diesen Gründen empfehlen sich Beeteinfassungen aus Aluminium vor allem für Anfänger – sprich Hobbygärtner, die zum ersten Mal eine Rasenkante verlegen, ob aus Metall oder einem anderen Material.

Überdies ist Aluminium witterungsbeständig, im Vergleich zu Eisen und Stählen jedoch weniger stabil. Deshalb sollten Sie Beetbegrenzungen aus Aluminium möglichst in Rasenbereichen einsetzen, die nicht allzu stark frequentiert sind.

Einen Pluspunkt wollen wir nicht unterschlagen: Beetbegrenzungen aus Aluminium sind normalerweise kostengünstiger als Einfassungen aus anderen Metallen und Stählen.

Vorteile
  • Leichtgewichtig
  • Leicht zu biegen
  • Leicht zu verbauen
  • Witterungsbeständig
  • Günstiger als andere Metalle und Stähle
Nachteile
  • Weniger stabil als andere Metalle und Stähle

Beetbegrenzungen aus Eisen im Check

Unlackierte Beeteinfassungen aus Eisen erscheinen silbrig-weiß. Da Eisen zu den tendenziell weichen Metallen gehört, lässt es sich besonders gut dehnen. Gleichzeitig erweist es sich jedoch auch als fest und zäh, was für die Stabilität der Beetbegrenzungen und sonstigen Erzeugnisse aus diesem Material bedeutsam ist.

Hier noch ein paar Superlative zu diesem Stoff:

  • Eisen ist das zweithäufigste Metall in der Erdkruste (Aluminium das häufigste). Gewonnen wird es aus Erz im Tage- und Tiefbau, vorwiegend in Brasilien und anderen Ländern Südamerikas, in Kanada, Australien, China und auch in Osteuropa.
  • Eisen ist weltweit das meistverwendete Metall – in Anbetracht der hohen Verfügbarkeit sowie der ausgeprägten Festigkeit und Zähigkeit kein Wunder. Die Verfügbarkeit hat auch für Sie einen Vorteil: Beetbegrenzungen aus Eisen sind relativ preiswert.
Vorteile
  • Dehnbar
  • Fest
  • Zäh
  • Stabil
  • Preisgünstig
Nachteile
  • keine nennenswerten

Beeteinfassungen aus Gusseisen im Test

Beetbegrenzungen aus Gusseisen überzeugen insbesondere durch ihre elegante Optik. Dieser Eisenwerkstoff mit hohem Kohlenstoffgehalt kann durch Gießen in verspielt-verschnörkelte Formen gebracht werden. Auf diese Weise entstehen zauberhafte Beeteinfassungen, die echte Eyecatcher im Garten sind.

Hinweis: Gusseisen ist weder ein richtiges Metall noch ein Stahl. Es fungiert als spezielle Eisen-Kohlenstoff-Legierung, die sich wunderbar gießen, aber nicht schmieden lässt (bei Stahl verhält es sich genau andersherum).

Beeteinfassungen aus Gusseisen haben ansonsten mehr oder weniger dieselben Eigenschaften wie Begrenzungen aus Eisen.

Vorteile
  • Elegante Optik
  • hohe Stabilität
Nachteile
  • keine nennenswerten

Beetbegrenzungen aus Cortenstahl im Check

Dass Beeteinfassungen aus Cortenstahl mehr und mehr Befürworter finden, hat gute Gründe: Der witterungs- und korrosionsbeständige Baustahl hebt sich optisch von anderen Stählen und Metallen ab. Er bildet typischerweise eine rostrote Patina aus, die stilvoll-antikes Flair in die grüne Oase bringt.

Tipps

Cortenstahl enthält etwa ein Prozent Kupfer. Dadurch ist er für Schnecken eine unüberwindbare Barriere. Das heißt für Sie, dass Sie mit Beetbegrenzungen aus diesem Material zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen ordnen Sie Ihren Garten; zum anderen fungiert ein Cortenstahlband als giftfreie Lösung, wenn Sie nach einer gesunden Methode suchen, wie Sie Schnecken von Ihren Pflanzen fernhalten können.

Einen „Nachteil“ hat Cortenstahl aber doch: Er lässt sich deutlich schwieriger formen als andere Stähle und Metalle. Deshalb kommen die meisten Beeteinfassungen aus diesem Werkstoff als relativ schlichte Stahlbänder daher. Das Besondere ist dann zweifelsohne die spezielle Rostfarbe.

Vorteile
  • Witterungs-/korrosionsbeständig
  • Rostrote Patina
  • Giftfreies Anti-Schnecken-Mittel
Nachteile
  • Kaum kreative Formen möglich

Beeteinfassungen aus Edelstahl im Test

Edelstahl ist die Sammelbezeichnung für legierte und unlegierte Stähle mit sehr hohem Reinheitsgrad. Die meisten Edelstähle sind rostfrei. Beetbegrenzungen aus Edelstahl beeindrucken durch ihre oftmals nobel anmutende Optik. Sie präsentieren sich stets äußerst elegant. Zudem haben sie weitestgehend dieselben (rundum überzeugenden) funktionalen Vorzüge wie Einfassungen aus anderen Stählen.

Nachteilig müssen wir erwähnen, dass Edelstahl-Beetbegrenzungen im Vergleich zu Einfassungen aus sonstigen Stählen oft etwas teurer sind.

Vorteile
  • Nobel-elegante Optik
  • Widerstandsfähig
  • Langlebig
  • Stabil
Nachteile
  • Oft teurer als sonstige Stähle

Beetbegrenzungen aus Stahlblech im Check

Bei Stahlblech handelt es sich um ein Walzwerkserzeugnis aus Stahl, das immer deutlich länger und breiter als dick ist. Beeteinfassungen aus diesem Werkstoff sind im Normalfall sehr schlicht gehalten und kostengünstig. Zur erweiterten Stabilisierung und optimierten Widerstandsfähigkeit wird Stahlblech für Beetbegrenzungen häufig verzinkt.

Vorteile
  • Robust
  • Widerstandsfähig
  • Stabil
  • Preiswert
Nachteile
  • Wenig kreativ

Weitere Kaufkriterien

Neben dem konkreten Material und dessen funktionalen Eigenschaften sollten Sie beim Kauf einer Beeteinfassung aus Metall folgende Kriterien berücksichtigen, um das optimale Modell für Ihren Bedarf zu finden:

  • Höhe
  • Farbe
  • Kosten

Höhe

Welche Höhe die metallene Beetbegrenzung haben muss, hängt in erster Linie davon ab, wie hoch die Pflanzen im Beet sind beziehungsweise wie tief diese wurzeln.

Wichtig: Um zu verhindern, dass sich die Wurzeln tiefwurzelnder Pflanzen im Boden Ihres Gartens ausbreiten, gilt es die Beeteinfassungen möglichst tief in die Erde einzulassen.

Im Handel stehen Ihnen Einfassungen in diversen Höhen zur Wahl, etwa

  • 30 cm,
  • 40 cm,
  • 50 cm oder
  • 60 cm.

Farbe

Unlackierte Metall- und Stahlbegrenzungen sind meist von silbrig-weißer Farbe. Eine Ausnahme bildet Cortenstahl, der durch die Patina eine rostrote Nuance annimmt.

Manche Hersteller lackieren ihre Beeteinfassungen aus Metall, sodass Ihnen auch Ausführungen in Schwarz, Anthrazit, Grün und anderen Tönen zur Verfügung stehen.

Kosten

Der Preis spielt selbstverständlich auch eine wesentliche Rolle. Bei einer metallenen Beetbegrenzung bezahlen Sie für einen Meter durchschnittlich zehn Euro. Nur Einfassungen aus Stein sind noch kostenintensiver.

Tendenziell günstige Beeteinfassungen aus Metall und Stahl:

  • Aluminium
  • Eisen
  • Stahlblech

Tendenziell teure Beeteinfassungen aus Metall und Stahl:

  • Gusseisen
  • Cortenstahl
  • Edelstahl

Welche Marken gibt es?

Beliebte Marken für Beeteinfassungen aus Metall im Überblick:

  • Beckmann
  • Gardena
  • geoBORDER
  • Richard Brink
  • Thomas Philipps

Händler und Shops, bei denen Sie metallene Beetbegrenzungen kaufen können, in der Übersicht:

  • Aldi Süd/Nord
  • Amazon
  • Dehner
  • eBay
  • Globus Baumarkt
  • Hagebau
  • Hellweg
  • Hornbach
  • OBI
  • toom

Wie pflege ich Beeteinfassungen aus Metall?

Die gute Nachricht: Eine Beetbegrenzung aus Metall oder Stahl ist pflegeleicht und macht Ihnen wenig Arbeit. Die metallenen Materialien sind äußerst robust. Gemeinhin erfordern sie keinerlei Ausbesserungsarbeiten zu einem späteren Zeitpunkt. Oft halten sie viele Jahre.

Natürlich können Beeteinfassungen aus Metall oder Stahl schmutzig werden, etwa durch Erde oder sonstigen Dreck. In diesen Fällen genügt es, die Verschmutzungen mit einem weichen Schwamm abzutragen. Befeuchten Sie den Schwamm und verwenden Sie ruhig einen Hauch Spülmittel.

Eine Anmerkung zu Cortenstahl: Praktischerweise bildet sich die Patina bei Schürfflächen automatisch wieder nach.

Extra: Rostanfälligkeit des Metalls

Wie andere Erzeugnisse aus Metall können auch metallene Beetbegrenzungen rosten. Da Letztere dauerhaft draußen im Einsatz und damit unterschiedlichen Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, ist die Rostanfälligkeit natürlich erhöht.

Tipps

Verzinkte Rasenkanten neigen weniger zum Rosten. Bei anderen metallenen oder stählernen Einfassungen können Sie bei Bedarf mit speziellem Rostschutz nachhelfen.

Welches Zubehör ist nützlich?

Zum Verlegen von Beetbegrenzungen aus Metall benötigen Sie neben der Einfassung noch etwas Zubehör:

  • Verbindungshaken
  • Metallsäge
  • Winkelschleifer (inkl. Trennscheibe für Metall)
  • Spaten
  • Kunststoff- oder Gummihammer
  • Holzpfahl
  • Klopfholz
  • Schaufel
  • Harke
  • Spitzhacke
  • Schraubendreher
  • Richtschnur
  • Zink-Reparaturspray (Rostschutz)
  • Schutzbrille
  • Gehörschutz

Wie Sie die verschiedenen Utensilien konkret einsetzen, erfahren Sie im FAQ-Bereich unseres Ratgebers – bei der Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einbauen einer Beeteinfassung aus Metall.

Häufig gestellte Fragen

Wie baue ich eine Beeteinfassung aus Metall ein?

Youtube

Vorbemerkung: Bei einem normalen Gartenboden lassen sich dünne Beetbegrenzungen aus Metall einfach mit einem Kunststoff- oder Gummihammer in die Erde schlagen. Versichern Sie sich aber, dass im Boden keine Wurzeln oder Steine im Weg sind. Ansonsten ist etwas Vorarbeit mit dem Spaten nötig.

Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft Ihnen, Ihre Beeteinfassung aus Metall selbst einzubauen. Lesen Sie sie vor dem ersten Spatenstich gründlich durch und bereiten Sie Ihr Gartenprojekt entsprechend vor.

Hinweis: Haben Sie es mit einer längeren Rasenkante zu tun, ist es sinnvoll, mit einer zweiten Person zusammenzuarbeiten.

Die sieben Hauptschritte im Überblick:

  • Graben vorbereiten
  • metallene Beeteinfassung anpassen
  • Einzelelemente verbinden
  • Rasenkante aus Metall einsetzen
  • Metallkante festklopfen
  • Erde feststampfen
  • Ergebnis prüfen

1. Graben vorbereiten

Stecken Sie den gewünschten Bereich für die Beeteinfassung mit Holzpfählen ab.

Befestigen Sie die Richtschnur (4,99€ bei Amazon*) an den Holzpfählen.

Die gezogene Richtlinie dient Ihnen zur Orientierung.

Hinweis: Die Richtschnur sollte sowohl den Verlauf der Metallkante als auch deren Höhe vorgeben beziehungsweise markieren. Arbeiten Sie hier also sehr genau.

Ganz zum Schluss soll die metallene Einfassung ungefähr ein bis zwei Zentimeter aus dem Boden herausschauen. Sie darf nicht ganz in den Boden eingelassen werden, da sie sonst vermutlich überwuchert würde. Anhand der Höhe Ihrer Beetbegrenzung aus Metall können Sie errechnen, wie tief der Graben sein muss.

Ziehen Sie mit dem Spaten entlang der Richtlinie einen Graben.

Empfehlung: Der Gartenboden ist besonders hart? Dann heben Sie die Erde am besten mit einer Spitzhacke und einer Schaufel aus.

Belassen Sie den Aushub neben dem Graben, Sie benötigen ihn am Ende wieder.

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Um eine Beeteinfassung im Boden zu verlegen, muss etwas Erde ausgehoben werden

2. Metallene Beeteinfassung anpassen

Tragen Sie beim Anpassen der Beetbegrenzungselemente unbedingt eine Schutzbrille und einen Gehörschutz. Zudem sollten Sie sich stets der scharfen Kanten des Metalls bewusst sein.

Schneiden Sie zu lange Elemente passend zu. Dafür können Sie je nach Metallart und Beetbegrenzung

  • eine Metallsäge oder
  • einen Winkelschleifer samt Trennscheibe für Metall

verwenden.

Achtung: Prüfen Sie vor dem Zuschneiden, dass Sie das Metall an der richtigen Seite kürzen. Bei Stecksystemen müssen sich die auf der Ecke zusammenstoßenden Elemente anschließend noch verbinden lassen.

Bevor Sie sich dem dritten Schritt widmen, sollten Sie die Metallelemente bei Bedarf noch mit Zink-Reparaturspray (als Rostschutz) behandeln.

3. Einzelelemente verbinden

Verbinden Sie die einzelnen Elemente Ihrer metallenen Beetbegrenzung:

  • Pfalz des ersten Elements unter die Kante des zweiten Elements schieben
  • Verbindungshaken mit einem passenden Schraubendreher umbiegen und festdrücken
  • Verbindungspfalz für eine stabile Eckverbindung umbiegen

Hinweis: Um absolut sicherzugehen, dass sich die Metallkanten nicht lösen, können Sie diese im Anschluss an die Steckverbindung auch noch verschrauben.

4. Rasenkante aus Metall einsetzen

Setzen Sie die fertig vormontierte Beeteinfassung aus Metall im Ganzen in den vorbereiteten Graben ein. Je nach Länge der Rasenkante sollten Sie sich von einer oder mehreren Personen helfen lassen.

5. Metallkante festklopfen

Schlagen Sie die Beetbegrenzung nun mit einem Kunststoff- oder Gummihammer in den Boden.

Empfehlung: Falls Sie an manchen Stellen mehr Kraft aufwenden, ist es sinnvoll, ein Klopfholz unterzulegen. Dadurch stellen Sie sicher, dass die Metallplatte nicht verbiegt. Gleichzeitig schützen Sie die Oberkante der Einfassung vor dem Hammer.

6. Erde feststampfen

Stampfen Sie die umliegende Erde (den Aushub) vorsichtig fest.

7. Ergebnis prüfen

Prüfen Sie (ruhig schon während des Feststampfens in Schritt 6), ob die Metallkante tatsächlich auf der gewünschten Höhe liegt – orientieren Sie sich dabei einfach an der Richtschnur. Gegebenenfalls begradigen Sie den Boden mit einer Harke.

Wozu dient eine Beetbegrenzung aus Metall?

Mit einer robusten, schlicht-modernen Beeteinfassung aus Metall erwirken Sie zum einen eine optische Trennung zwischen Rasenflächen und Beeten; zum anderen verhindern geeignete Beetbegrenzungen den Einwuchs von Wurzeln und/oder Stauden in den Rasen sowie umgekehrt auch die Ausbreitung des Rasens in Ihre Beete.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbilder: Andrii Chagovets/Shutterstock, Marsan/Shutterstock

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