Eignet sich die Australische Kastanie als Zimmerpflanze?

Eine Kastanie als Zimmerpflanze zu halten klingt vielleicht ungewöhnlich, ist aber in Bezug auf die Australischer Kastanie durchaus sinnvoll. Denn diese Pflanze ist weder mit der Esskastanie oder der Rosskastanie verwandt noch wirklich winterhart.

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Die Australische Kastanie blüht als Zimmerpflanze vermutlich nicht

Botanisch gesehen gehört die Australische Kastanie in die Familie der Fabaceae (Hülsenfrüchtler). Ihre Früchte ähneln übergroßen Bohnen, dadurch erklärt sich der Name (Schwarzer) Bohnenbaum, unter dem diese Pflanze auch gehandelt wird. In ihrer Heimat wird diese Kastanie gern als Park- oder Schattenbaum gepflanzt.

Der beste Standort für die Australische Kastanie

Bei Zimmertemperatur fühlt sich die Australische Kastanie so richtig wohl, für den heimischen Garten ist sie nicht gut geeignet. Stellen Sie diese Pflanze aber niemals in eine dunkle Zimmerecke, sie braucht recht viel Licht. Auf der hellen Fensterbank gedeiht sie am besten, aber sie verträgt auch Halbschatten.

Die Australische Kastanie richtig gießen und düngen

Vom Frühjahr bis in den Herbst benötigt Ihre Australische Kastanie recht viel Wasser. Sie sollte regelmäßig und nicht zu knapp gegossen werden. Vermeiden Sie dabei aber unbedingt Staunässe, sie kann zu Wurzelfäule und vertrockneten Blättern führen. Zwischen den einzelnen Wassergaben darf die obere Bodenschicht durchaus ein wenig antrocknen, völliges Austrocknen der Erde schadet jedoch.

Während der Wachstumsphase versorgen sie die australische Kastanie etwa alle zwei bis drei Wochen mit einem handelsüblichen Flüssigdünger. Gehören Sie zu den eher vergesslichen Pflanzenliebhabern, dann können Sie auch Langzeitdünger, zum Beispiel in Form von Düngestäbchen, verwenden.

Schneiden und Umtopfen der Australischen Kastanie

Ist Ihre Australische Kastanie noch recht jung, dann darf sie einmal im Jahr umgetopft werden, später ist das nur noch alle zwei bis drei Jahre erforderlich. Einen regelmäßigen Rückschnitt braucht diese Pflanze nicht. Wird Sie Ihnen zu groß, dann dürfen Sie jedoch gern zum Messer greifen und Ihre Australische Kastanie beschneiden.

Wichtige Tipps in Kürze:

  • hellen, maximal halbschattigen Standort wählen
  • regelmäßig und reichlich gießen
  • Staunässe und Austrocknen verhindern
  • in der Wachstumsphase regelmäßig düngen

Tipps

Die saponinhaltigen Blätter der Australischen Kastanie sind für viele Haustiere giftig. Das sollten Sie unbedingt bei der Standortwahl beachten.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: Art Konovalov/Shutterstock

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