Akkumäher – Ein kleiner Kaufratgeber

Mit einem Akkumäher sind Sie bei der Rasenpflege örtlich sowie bewegungstechnisch sehr flexibel. Der kabellose Elektromäher ist wie gemacht für kleine bis mittelgroße Grünflächen. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, worauf Sie beim Kauf eines Akkurasenmähers achten sollten!

akkumaeher
Ein Akkumäher kommt auch dorthin, wo keine Steckdose in der Nähe ist

Unsere Empfehlungen

Rasenfläche 600 m²
Akkutyp Lithium-Ionen
Akkuspannung 2 x 18 V
Akkukapazität 2 x 4 Ah
Ladezeit ca. 80 min
Ladestandsanzeige ja
Schnittbreite 43 cm
Schnitthöhe 25-75 mm
Fangkorbvolumen 63 l
Gewicht 17,9 kg
Lautstärke 94 dB

Dieser Akkumäher von Einhell gehört bei Amazon zu den beliebtesten Geräten seiner Art. Kein Wunder, schließlich ist er extrem leistungsstark. Hervorzuheben sind die hohe Akkukapazität und die integrierte Mulchfunktion. Amazon-Rezensenten loben das wunderbare Handling, bemängeln jedoch die enorme Lärmintensität im Betrieb (Gehörschutz tragen!).

Rasenfläche 660 m²
Akkutyp Lithium-Ionen
Akkuspannung 36 V
Akkukapazität 2 Ah
Ladezeit ca. 65 min
Ladestandsanzeige ja
Schnittbreite 42 cm
Schnitthöhe 25-80 mm
Fangkorbvolumen 50 l
Gewicht 17 kg
Lautstärke 74 dB

Beim AdvancedRotak von Bosch handelt es sich um einen der teuersten, aber auch besten Akkurasenmäher auf dem Markt. Neben den prinzipiell guten Leistungsmerkmalen ist herauszustellen, dass der Mäher mit einem praktischen Zweitakku geliefert wird. Die meisten Amazon-Rezensenten sind absolut begeistert vom „Können“ dieses Geräts – trotz „nur“ 2 Ah.

Rasenfläche 300 m²
Akkutyp Lithium-Ionen
Akkuspannung 40 V
Akkukapazität 2 Ah
Ladezeit ca. 60 min
Ladestandsanzeige ja
Schnittbreite 35 cm
Schnitthöhe 25-80 mm
Fangkorbvolumen 50 l
Gewicht 19 kg
Lautstärke 86 dB

Der Akkurasenmäher von Greenworks ist unser Preisleistungssieger. Er kommt mit einem 40 Volt starken Akku daher und zeichnet sich auch sonst durch hervorragende Leistungseigenschaften aus. Wie bei unserem Vergleichssieger ist hier eine Mulchfunktion inklusive. Darüber hinaus beeindruckt die kurze Ladezeit. Bei Bedarf lässt sich ein Akku mit einer Kapazität von 4 Ah nachrüsten. Für kleinere Grünoasen fungiert dieser Akkumäher als Top-Lösung.

Kaufkriterien

Rasenfläche

Prüfen Sie zunächst, ob der jeweilige Akkumäher stark genug ist, um mit Ihrer Rasenfläche fertig zu werden. Die Hersteller der praktischen Elektromäher geben in ihren Produktbeschreibungen normalerweise an, wie viele Quadratmeter schaffbar sind. Mit den meisten Akkurasenmähern können Sie kleine bis mittelgroße Gärten mit einer Fläche von etwa 250 bis 550 Quadratmetern zuverlässig mähen, manchmal auch mehr.

Akkumerkmale

Akkutyp: Heutzutage kommen im Grunde genommen nur noch Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Im Gegensatz zu den früher verwendeten Nickel-Cadmium-Akkus müssen Sie bei hochwertigen Li-ion-Akkus keinen Leistungsverlust durch ungünstige Ladezeiten fürchten. Der sogenannte Memory-Effekt bleibt aus – das heißt, Sie können den Akku auch bloß kurz aufladen, ohne dass dieser dadurch Schaden nimmt. Im Gegenteil: Inzwischen empfiehlt es sich sogar, die Akkus nie vollständig aufzuladen, um ihre Lebensdauer zu verlängern.

Akkuspannung: Bei einem qualitativ guten Akkumäher beträgt die Akkuspannung mindestens 36 Volt. Dieser Wert wird zum Teil durch zwei 18-Volt-Akkus erzielt.

Akkukapazität: Die Akkukapazität gehört zu den wichtigsten Kriterien. Sie entscheidet darüber, wie lange Sie mähen können, ohne unterbrechen zu müssen, um den Akku auszutauschen oder aufzuladen. Der Wert wird in Amperestunden, kurz Ah, angegeben. Je höher er ist, desto ausdauernder präsentiert sich der Akku. Gemeinhin liegt die Akkukapazität zwischen 1 und 4 Ah. Länger als 30 bis 45 Minuten halten die wenigsten Akkus durch. Tipp: Manche Akkurasenmäher werden mit einem Zweitakku (Ersatzakku) geliefert – praktisch!

Ladezeit: Eine möglichst kurze Ladezeit ist natürlich von Vorteil. Es gibt Akkumäher, deren Akkus schon nach nur einer Stunde satt sind, während andere Ausführungen bis zu fünf Stunden Energie essen müssen, um vollständig aufgeladen zu sein.

Ladestandsanzeige: Durch eine visuelle und/oder akustische Ladestandsanzeige erfahren Sie frühzeitig, dass der Akku in Kürze leer sein wird und somit Handeln gefragt ist.

Schnittbreite

Bezüglich der Schnittbreite gibt es kein einheitliches Richtig und Falsch. Vielmehr hängt es von Ihrer Rasenfläche ab, welches Maß optimal passt. Faustregel: Je größer und freier der Rasen ist, desto höher sollte die Schnittbreite sein, um weniger Bahnen ziehen zu müssen und schneller fertig zu werden – wir empfehlen mindestens 35 bis 40 Zentimeter. Demgegenüber tun Sie sich mit einem bis maximal 30 Zentimeter schmalen Akkumäher leichter, wenn Sie es mit einer verwinkelten Wiese zu tun haben.

Schnitthöhe

Akkurasenmäher sind inzwischen standardmäßig mit einer stufigen oder stufenlosen Schnitthöhenverstellung ausgestattet. Diese kann jedoch je nach Gerät variieren, also minimalistischer oder großzügiger ausfallen, was die Mindest- und Höchsthöhe betrifft. Überlegen Sie sich vorab, auf welche Höhe Sie Ihre Rasenfläche trimmen wollen. Die meisten grünen Teppiche fühlen sich mit drei bis fünf Zentimetern pudelwohl. In der Regel lässt sich die Schnitthöhe direkt beim Handgriff justieren, mit dem Sie den Akkumäher auch schieben.

Fangkorb (Volumen)

Je höher das Volumen des Fangkorbes ist, desto mehr Schnittgut passt hinein und desto seltener müssen Sie pausieren, um den Behälter zu entleeren. Für kleinere Rasenflächen sind 30 bis 40 Liter meist ausreichend, während der Fangkorb für weitläufigere Rasenflächen besser 50 bis 60 Liter fassen sollte. Tipp: Eine integrierte Füllstandsanzeige informiert Sie im Betrieb darüber, wie viel Schnittgut die Fangbox noch aufnehmen kann.

Gewicht

Im Idealfall bringt der Akkumäher nicht allzu viel auf die Waage, um möglichst wendig zu sein. Je leichtgewichtiger das Gerät ist, desto besser lässt es sich bewegen und manövrieren. Das Gewicht liegt gemeinhin zwischen 14 und 27 Kilogramm. Es gibt aber auch echte „Fliegengewichte“ mit unter zehn Kilogramm. Diese Modelle sind häufig auch so kompakt gebaut, dass sie sich platzsparend aufbewahren lassen.

Betriebslautstärke

Akkurasenmäher sind definitiv nicht leise, aber zumindest oft leiser als ihre benzinbetriebenen Verwandten. Jedes Dezibel weniger kann sich positiv bemerkbar machen. Dennoch sollten Sie beim Rasenmähen mit dem Akkumäher immer einen Gehörschutz tragen. Bei den meisten Geräten mit Akkubetrieb erreicht der Lärmpegel zwischen 70 und 90 Dezibel.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Akkumäher?

Bei einem Akkumäher oder Akkurasenmäher handelt es sich um einen Elektromäher, der mittels Akku betrieben wird. Dies erspart Ihnen beim Mähen lästigen Kabelsalat und ist überdies eine vergleichsweise umweltfreundliche Lösung, um den Rasen zu pflegen, da keine Abgase ausgestoßen werden. Akkumäher empfehlen sich für kleine bis mittelgroße Rasenflächen.

Wozu dient ein Akkumäher mit Mulchfunktion?

Mit einer integrierten oder nachrüstbaren Mulchfunktion landet das zerhäckselte Schnittgut nicht im Fangkorb, sondern bleibt als feiner Mulch auf dem Rasen liegen. Damit können Sie Ihre Wiese auf natürliche Weise düngen und sie belastbarer machen. Die Vorteile für Sie bestehen darin, dass Sie das abgemähte Schnittgut nicht entsorgen müssen und weniger Rasendünger benötigen.

Welche Marken bieten gute Akkumäher?

Zu den bekanntesten und beliebtesten Marken für hochwertige Akkumäher gehören Einhell, Bosch, Makita, Güde und Black+Decker.

Wo kaufe ich einen Akkumäher am besten?

Akkumäher stehen Ihnen in allen gut sortierten Baumärkten und Gartenfachcentern zur Verfügung – und zwar sowohl off- als auch online. Wünschen Sie neben einer großen Auswahl auch ein möglichst einfaches Bestellprozedere mit Rückgabemöglichkeit, empfiehlt es sich, bei amazon.de einen geeigneten Akkurasenmäher zu kaufen.

Wie viel kostet ein Akkumäher?

In jedem Fall sind Akkurasenmäher günstiger in der Anschaffung als Benziner – aber dennoch eine kostspielige Angelegenheit, weshalb Sie Ihre Wahl überlegt treffen sollten. Die meisten Geräte kosten zwischen 150 und 350 Euro – je nach Leistung, allgemeiner Qualität und Hersteller.

Was hat es mit der markeninternen Kompatibilität auf sich?

Fast alle Hersteller von Akkurasenmähern bieten auch andere akkubetriebene Gartengeräte – bei denen stets der gleiche Akku zum Einsatz kommt. Davon können Sie profitieren: Kaufen Sie Ihren bevorzugten Akkumäher mit Akku und setzen Letzteren dann (auch) in den anderen akkubetriebenen Geräten desselben Herstellers ein.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: BOKEH STOCK/Shutterstock

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